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Run up the hill

23. September 2006 | Keine Kommentare | In den Kategorien Featured, Umwelt

Verwunderte AlpenbewohnerZwei Wochen nach dem Stattfinden des gleich beschriebenen Inhaltes fühle ich mich endlich genug erholt, mein traumatisches Erlebnis zu schildern.

Gut, erstmal langsam. Worum geht’s eigentlich? Also, die Ausgangssituation besteht darin, dass ich von der Ortschaft Unteriberg (ein Kaff im Kanton Schwyz, dessen Nachbarort ironischerweise„Gross“ heisst) aus eine Tageswanderung für 8-14 Jährige Kinder (oder evtl. ja auch schon Jugendliche) planen und an dem besagtem Tag auch rekognoszieren

Mehr oder weniger mies gelaunt bestieg ich im Zürcher HB also den InterRegio welcher mich nach Luzern bringen sollte. Nach wenigen Minuten gesellte sich dann ein Basler Schweizerörgeli-Verein zu mir. Wie ich bald merkte, senkte ich mit meinem 88er-Jahrgang den Altersdurchschnitt im Wagen doch um mehrere Dutzende Monate. Diese Reiseumstände besserten meine Laune verständlicherweise nicht im Geringsten und so verlies ich gut 2 Stunden später das Postauto. Das erste was mir auffiel war, dass in dieser Ortschaft wohl jeder zweite „Fuchs“ heisst (was an den Reklametafeln für Fuchs-Getränke, der Garage Fuchs oder auch Coiffeur Fuchs meist hübsch illustriert zu erkennen war).

Die Wanderung selbst war anfangs ganz erträglich, als sich aber nach gut einer Stunde mein Kaugummi-Vorrat dem Ende zuneigte, fiel mein Stimmungsbarometer aber wieder um die eben Zurückgelegten Höhenmeter. Die Wege wurden langsam zu Pfaden und letztendlich waren sie ganz verschwunden und die Orientierung wurde schwieriger. Die muhenden Alpenbewohner waren auch keine wirkliche Hilfe, trotz allem erreichte ich die Spitze des Spitals (so hiess der eben bestiegene Hügel) nach knapp zwei Stunden. Der Abstieg war dann etwa gleichwertig; keine wirklichen Wege, steile Pfade und letztendlich wieder ein Kaff in dem nicht einmal jede Stunde ein Bus fährt.

Abschliessend lässt sich sagen, das mich die Wanderslust nicht gepackt hat, Schweizerörgeli-Vereine immer noch nicht mein Ding sind und das die Basler Gratiszeitung “Baslerstab” noch niveauloser ist als die “20 Minuten” und die “Heute” zusammen.

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