Roger in Amerika – Bilder, Videos, Nonsense

Ein neuer Monat, eine neuer Eintrag. Gut, wöchentlich wäre sicher besser, aber was soll’s – ich habe meine Gründe: Ich war für 10 Tage in den grandiosen weltbeliebten Vereinigten Staaten von Amerika! Da die Gehirnwäsche bei mir irgendwie nicht geklappt hat, habe ich aber immer noch die gleichen Ansichten. In diesem Eintrag will euch ein wenig von meinen Erlebnissen und Zwischenstationen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten beschreiben. Das Themenbild habe ich für Martin/Dani gewählt – bitteschön ;) .

Hin- und Rückflug erfolgt jeweils von Zürich aus über Philadelphia. Dank Biometrischen Pass und unschuldigem Aussehen meinerseits erfolgte die Einreise erstaunlicherweise komplett Problemlos. Auch wenn die Fragen tatsächlich leicht dümmlich waren. Würde jemand mit bösen Absichten dies tatsächlich auf dem Einreisefragebogen beantworten?

Hauptsächlich besuchten wir verschiedene Vergnügungsparks in und rund um Orlando. Da wir aber auch zwischendurch ein bisschen hinlegen wollten, logierten wir im Ramada Inn Lakefront Hotel direkt am International Drive. Für Familien wäre der Kasten komplett ungeeignet – für uns war es jedoch perfekt: Kühles Zimmer, bequeme Betten, einen TV, Bad mit Dusche, Kühlschrank, Mikrowelle und Pool. Okay, der Pool war klein aber zum Abkühlen hat es gereicht. Da der I-Drive eine doch eher zentrale Strasse mit hunderten “Restaurants”, Touristenshops und anderem geldfressenden Institutionen. Das Essen war wie erwartet eher grausam – aber machte satt.

Am ersten Tag besuchten wir Sea World, direkt in Orlando, 15 Minuten von unserem Hotel entfernt. Aus purem Zufall waren wir bereits bei der Parköffnung anwesend und durften uns die Nationalhymne mit Fahnenaufzug in kompletter Länge und Emotionalität antun – 1. August ist in den USA jeden Morgen. Die Aquarien und Shows waren wie erwartet sehr imposant gestaltet und durchaus auch unterhaltsam. Auch die Fahrbetriebe wie Kraken hatten angenehme Wartebereiche in welchen man aber nie besonders lange war.

Am zweiten Tag ging es per Bus in die Busch Gardens Tampa. Heisst etwa 90 Minuten quer durch Florida. Danach ein Express-Ticket kaufen, anstehen nervt nämlich tierisch. Die Wartebereiche waren dann aber doch auch ganz aushaltbar gestaltet. Die Achterbahn Sheikra mit dem 90° Fall war schlichtweg umwerfend und dank inkompetenten Personals auch mehrmals mit dem Express Ticket besuchbar. Traurig: Weisse Tiger habe ich keine gefunden.

Universals Islands of Adventure, was soll man da sagen. Wow! Der mit Abstand beste Park meiner Reise. Alleine die Parkkarten enthalten mehr Informationen als so mancher Disney Insider-Reiseführer. Man erfährt was man wissen will und das ohne grosses Suchen. Alle Anlagen waren komplett im Theming der entsprechenden Bereiche was von Häusern über Wartebereiche bis zu Steinen und Bäumen ging. Die kostenlosen mit Fingerabdrücken organisierten Schliessfächer waren genau so genial wie die tadellos funktionierenden Express-Ticket-Lines. Achterbahnen wie The Incredible Hulk oder Duelling Dragons verhalfen dann nur noch zu einem zusätzlichen Erlebnis.

Die Universal Studios Orlando hatten zwar ähnliche Vorteile jedoch weniger Attraktionen. Shrek 4D war nur milde beeindrucken und auch die andere Attraktionen waren nichts Besonderes. Obwohl, der Revenge of the Mummy Darkride war durchaus unterhaltsam und sehr ansprechend gestaltet. Auch die interaktive Movie-Show Disaster war sehr unterhaltsam. Für mich jedoch mit dem Verlust einer Sonnenbrille verbunden. Die Amateur-Stunt-Mutprobe-Show Fear Factor Live war zwar unterhaltsam, so wirklich grandios würde ich das jedoch nicht bezeichnen.

Disneys Animal Kingdom war ein ziemlicher Reinfall. Expedition Everest war eine geniale Bahn, der überall beworbene Yeti jedoch lachhaft. Die Safari war tatsächlich gut gemacht und grossräumig ausgelegt. Das Finding Nemo Musical war gut gemacht und konnte Jung und alt begeistern. Fertig. 4 Stunden und wir hatten den ganzen Park fertig. Enttäuschend.

Ganz schön gemacht war dann jedoch Disneys Magic Kingdom. Das kennzeichnende Schloss war tatsächlich beeindrucken und die Darbietungen wie die Jack Sparrow Live Action waren sehr authentisch. Wirklich sehr schlecht gelöst war die Disney Version des Fastpass: 15min Anstehen um eine Express-Karte für eine Bahn zu lösen, dann auf die Minute genau etwa 70 Minuten später wieder da sein und dann noch ein Mal 10-20 Minuten warten. Sinnlos.

Die Länder-Bereiche im Epcot waren schlichtweg langweilig. Bisschen Kulisse, bisschen Shops, bisschen Essen – toll. Das beeindruckt die Amerikaner? Gut, das eine oder andere Filmchen wäre sicher sehenswert gewesen, aber National Geographic gibt’s auch im Internet. Spaceship Earth (die Kugel) überraschte mit einer Interaktive Zukunftsgestaltung in fehlerfreiem Deutsch und Crushs Turtle Talk war schlichtweg genial. Jedoch dem Laugh Floor im Magic Kingdom zu ähnlich.

Da wir in den vorigen Disney-Parks weniger Zeit als geplant benötigt haben, besuchten wir zusätzlich die Hollywood Studios Orlando (ehemals MGM Studios). Da die Shows nicht mehr viel neues für uns zu bieten hatten, nahmen wir uns die Zeit für den Tower of Terror (ganz witzig) und den Rock’n'Roller-Coaster (umwerfend) anzustehen. Letzteres war mein absoluter Favorit, ein abgeschossener Start, gute Musik und ein umwerfendes Fahrgefühl – da lohnen sich die Wartenzeiten im ungekühlten langweiligen Bereich.

Ansonsten weiss ich nicht genau was ihr hören wollt. Die Amerikaner sind sehr Klischeebehaftet und leben dies auch oft und offensichtlich aus. Das Wetter war wie erwartet enorm heiss und zwischendurch mit mosnsunartigen Regenfällen gekrönt. Die Shops waren angenehm günstig und auch das Essen war grösstenteils in annehmbaren Preisklassen. Und falls ich wieder einmal ins Land der Freedom-Fans fliegen würde wäre dies sicherlich auch ohne einen Bush an der Macht. Hoffe ich zumindest.

2 Kommentare

 
  1. Super bildli hesch do :>

  2. Carlamagical (12.06.2010, 02:13)

    Hoi Roger :)

    *schmunzel* wäge de Amis ihre IIstellig… ja ja das hett was… s’Oberflächliche isch immer ganz gross gschriebe…

    aber du lachsch ,,, i bi ou dett gsi… i 4 Staate… und eine chann i ou bsunders empfehle : *Cydar Point* in Sundusky (nöchi Cleveland) !
    De Freizit Park hett öppe 7 – 10 Rollercoaster ghaa… ou angnehmi Unterhaltig… und aastaah han i nie lang müesse… ouso es Express-Ticket wirsch nie bruche… im September isch es ou nett so heiss…
    wie ou immer… Busch… isch verbiii… ha ha ha ha ha ;) ))

    SUUUPER IMAGES… :) )

    liebe Gruess… Carla

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