Panikmache für Dummies
…oder Angstförderung, leicht gemacht. Die Welt ist voll von beängstigenden, unheimlichen oder gar bedrohlichen Dingen – so sieht das zumindest die aktuelle Tagespresse. Doch was sind diese Panik fördernden, Bewusstseins zerstörenden Geschehnisse? Wie kam es dazu? Und wie geht unser Leben – wenn überhaupt – nach der Tragik weiter? Mal sehn…
Wirtschaftskrise

Oh ja, die Welt — GEHT — UNTER!! Finanztechnisch ist echt Mal Schluss jetzt, sagt die Zeitung, alle müssen sparen, sicher 110% aller Angestellten sind in einem Monat arbeitslos und der Schweizer Franken hat in wenigen Tagen einen Minuswert erreicht (das wäre ein ziemlich miserabler Wechselkurs). Effektiv gesehen sind Stellen in Gefahr, die Wirtschaft hapert und irgendwie ging es den Bankern auch schon besser. Für den Otto Normalbürger (z.B. Fritzli Müller) ändert sich aber spürbar gar nichts.
Schweinegrippe

Alli tüend grunze, all tüend schmatze und enand am Rugge chratze. Ahm ja. Das war ja tatsächlich eine Katastrophe. Um ein Haar wurde die GESAMTE Erdbevölkerung ausgelöscht. Zum Glück wurde der Grippevirus aber nur so gehypte wie der letzte Harry Potter Band – so wirklich verbreitet hat sich das Minilebewesen aber nicht – im Gegensatz zum Zauberschüler. Grunz.
Facebook = Kündigung

Weltweit sorgte der Fall einer Schweizerin, welche nach einem Facebook-Besuch während ihrer Krankenzeit gefeuert wurden, für Furore. Uhhh das passiert jetzt immer wieder. Und tatsächlich, immer wieder schrieben Leute auf Facebook, obwohl sie krank waren. Gekündigt wurde keinem. Und wenn doch sollten sich die Firmen mal überlegen wie viel Zeit ein solcher Besuch im Vergleich mit Raucherpausen benötigt.
Erdbeben in Zürich

Jaja, so was wie in Italien kann auch in der Schweiz passieren. Jop, kann es, vieles anderes auch. Beispielsweise ein Terroranschlag, ein Flugzeugabsturz, die Übernahme eines heimischen Bierkonzerns von Ausländern, der Bruch der Zauberformel im Bundesrat, den Bau eines Minaretts oder gar die Wirtschaftskrise.
Tokio Hotel als Designer

Hübsch. Süss. Knuffig. Einfach grausam! Da kann der Zweck noch so versuchen, die Mittel zu heilen, die “Jungs” sollten keine Mal- und Schreibstife bekommen. Wo früher nur ihre Auftritte für lästige Kiddie-Fan-Aufläufe sorgten, muss man sich nun in der Zürcher Bahnhofstrasse zwischen den 37 H&M Filialen vor den Fans fürchten. Die können auch echt böse sein, fragt Bills Mami!
Bändeli Trend

Das könnte aus der Tokio Hotel Kollektion sein, wenn man das hier so im Zusammenhang sieht. Na ja, ganz kurz und Bündig, liebe Mädels: Umwickelt eure Köpfe nicht mit Schnur, auch wenn diese für 3.90 Fr. bei H&M goldig angemalt wurde. Es sieht scheisse aus und ihr seid nicht krass, weil ihr Bändeli habt. Danke und tschüss.
(Titelbild von Thomas S. – Danke!)















6. May 2009 um 21:50 Uhr
aso ich find die bändeli zum teil no herzig
aber sie müend zu de person passe.. bi 70er johr hippies chömeds ganz guet :ugly:
19. August 2009 um 09:59 Uhr
Was, Tokio-Hotel mit eigener Kollektion?
Jetzt im Ernst?
Habe ich soooviel verpasst?
19. August 2009 um 10:04 Uhr
Scheint so
Auch wenn ich seit der Schreckensnachricht damals nicht mehr von den Textilien gehört habe – nur, das ein neues Album kommt – eigentlich noch grauenhafter