Na gut, so ganz nicht. Bei meinem Besuch am Musicstar Soundcheck gestern Nachmittag zeigten sich die Kandidaten aber sehr aufgestellt und alberten die meiste Zeit herum – die bösen Worte der Gesangstrainerin Artemis konnte die Stimmung auch nicht lange senken.
Im Namen des Online-Magazins Tink.ch begab ich mich gestern in die Musicstar-Gemächer auf dem Zürcher Maag-Areal. Nachdem ich den Kandidaten vorgestellt wurde meldete sich Brian blitzschnell für ein Interview. Dieses mussten wir aber um 30 Minuten nach hinten verschieben da nun der erste Gruppensong geübt werden musste. Immer und immer wieder. Artemis war einfach nicht zufrieden. Dies zeigte sie dann auch bei der Besprechung, wegen welcher ich mein Brian-Interview abrupt beenden musste. Vor allem mit den Parts von Sandro und Brian wollte sie sich einfach nicht zufrieden geben. Die zwei machten es ihr aber auch nicht einfach; Immer wieder musste von vorne begonnen werden, da einer der beiden zu lachen begann.
Die Interviews machte ich auf dem aus der Sendung bekannten pinken Sofa, auf welchem die Kandidaten wöchentlich ihr Friendship-Ticket vergeben. Nun wurde es aber von Börni als Bett benutzt, weshalb Remi und ich unser Gespräch eher am Rand führten. Dass sie dabei am Rauchen war, durfte ich dann aber im Interview nicht erwähnen. Vorbildlich.
Als nächstes war eigentlich Sandro dran. Dieser war aber auf wundersame Weise wie vom Erdboden verschluckt und konnte nicht gefunden werden, weshalb ich spontan Mumi als Gegenüber hatte. Ich muss zugeben, er hat mich mit seiner netten und ehrlichen Art wohl am meisten beeindruckt. Er weiss ganz klar, was er kann und wo er noch Probleme hat. Und er weiss auch wie er im Finale seine Kritiker überzeugen würde: “I dr erschtä Rundi hani mini Ballade zimli versaut…. Ich würd gern zeigä das i au das chan!”.
Als ich mit Mumi fertig war (ja, versteht es falsch *g*) kam Sandro schon auf mich zu gestürmt. Man habe ihm gesagt er solle hierher kommen für ein Interview. In diesem kam dann heraus, dass die Kameras, welche doch fast immer und überall dabei sind, doch auch nervend sein konnten, zum Beispiel, wenn man am Abend seine Ruhe haben wollte. Von Powervoting hielt er auch ganz und gar nichts, genauso wenig wie Brian.
Nach knapp 100 Minuten verabschiedete ich mich von den gerade anwesenden Kandidaten, grinste noch kurz über Mumi, dem Sandra und Fabienne beibringen wollten, wie man hohe Töne singen soll, und verliess die Casting-Hallen wieder.
Nachtrag: Das Interview könnt ihr nun hier lesen!

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