Die neue “Wetten dass…?”-Moderatorin ist…

Am 05. November 2011 passierte das Unmögliche: Hape Kerkeling verneint die Frage, ob er Wetten dass…? übernehmen will. Die Welt geriet in einen Ausnahmezustand, die Menschen waren verwirrt. Doch nun wird alles gut.

Die Goldlocke geht und mit ein bisschen Glück nimmt sie das zweite blonde Plappermaul mit. Das Problem für ZDF in diesem Fall: Ohne nervendes Dauergeschwafel wäre Wetten dass…? eine knappe halbe Stunde lang. Deshalb muss ein neuer Moderator oder eine neue Moderatorin her.

Wie wäre es mit ein bisschen Schweizer D-Promis? Wetten dass…? wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt, nach einem Deutschen Thomas wäre nun also ein Österreicher oder Schweizer an der Reihe. Und seit den schlechten Erfahrungen, welche die Welt nach der letzten Machtübergabe an einen Österreicher machen musste, kommt nur noch ein Eidgenosse in Frage.

Mit grossen Ideen kombiniert bewarb sich Carl Hirschmann. Anstelle der normalen Wetten sollten ausschliesslich Kinderwetten durchgeführt werden, wenn möglich nur mit weiblichen Webkandidaten. Auch sein Catchphrase zum Abschluss der Show wäre jeweils schon klar gewesen: “Gute Nachttischlampen!” Doch ZDF lehnte dankbar ab. Auch Bewerber Nummer zwei, Peach W. aus dem Aargau, wurde zurückgewiesen. Wie P. Weber (59) erzählt, bestehe das Auswahlgrmium aus “fürzlige Witzlihasser” die einfach keine Ahnung von (seiner) Kunst hätten. “Ich bin es mir ja gewohnt, das mein Humor nicht gut ankommt. Aber das die nicht mal rein aus Anstand lächelten, wie das im Benissimo immer so schön ist… damit kann ich nicht leben”. Er fühle sich wie einer dieser Delfine aus dem Connyland.

Nach diesen beiden Nullnummern entschied man sich beim ZDF nun für einen Schweizer B-Promi, der kurz vor dem Abstieg in die C-Kategorie. Sie kann sich, wie Thomas Gottschalk, auch schlecht kleiden – sieht dabei aber immer noch besser aus als die Meganase. Die Rede ist von Ex-Miss Schweiz Kerstin Cook. Wie die Verantwortlichen beim Sender meinen, sei sie zudem lustiger als der Bewerber aus dem Aargau, auch wenn dies zugegebenermassen nicht besonders schwer gewesen ist. Lediglich ihre Brüste seien kleiner als jene von Peach W. – darüber könne man aber hinweg schauen: “Sie ist schön, lustig und auch intelligent. Das hat sie uns zumindest gesagt, sie ist ja Studentin an der Oxford Universität. Und das will schon etwas heissen.”



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