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Cloverfield – Swiss Edition

6. February 2008 | 5 Kommentare | In den Kategorien Böse, Featured

Bild aus dem ZFF 07 TrailerIch war letztens an der Vorpremiere des US-Kinohits Cloverfield. Darin wird New York von einem Monster angegriffen und die Armee etc. versucht alles, das Vieh aufzuhalten. Ich habe mir dann mal überlegt: Wie würde das in der Schweiz aussehen? Wenn so ein Ding beispielsweise Zürich angreift, wie würde die Regierung hier reagieren? Willkommen bei “Cloverfield – Swiss Edition”!

Also als erstes muss ich das mit Zürich zurücknehmen. Zürich wäre natürlich zu klein für ein solches Monster. Auch würden die Berner ‘rumzicken, das gefälligst sie als Hauptstadt angegriffen werden. Dann sollte man sich fragen, was so zerstört wird. Ich schlage das Matterhorn, das Bundeshaus und das Grossmünster vor. Aber auch die vier Hard-Hochhäuser würden eine gute Kulisse abgeben.

Also, das Monster greift an. Was passiert nun? In den USA ist der erste Apache bereits am beschiessen des unbekannten Objektes. In der Schweizer Armee versucht man den Soldaten klar zu machen, dass es sich dieses Mal wirklich um einen Ernstfall handelt. Als man merkt, das die ganze Munition beim Übungsschiessen verbraucht wurde, wendet man sich verzweifel an die deutschen Nachbarn. Diese können jedoch auch nicht helfen, da der Nordanflug um diese Zeit verboten ist – Fluglärm halt.

Zur selben Zeit diskutiert man im Bundesrat über das weitere Vorgehen, ist sich nicht einig und vertagt. Die SVP nutzt den Zeitpunkt, um erneut auf ihre Oppositionspolitik hinzuweisen und lässt durch Herrn Mörgeli verlauten, das man den gewaltbereiten Eindringling gar nicht erst hätte hereinlassen dürfen und nun ausschaffen sollte. Aus der Eidgenossenschaft komme das Monster nämlich nicht, da ist man sich einig. Die SP stellt sich dagegen und macht fehlende Gelder bei der Integration des Betroffenen zur Ursache des Problem.

Inzwischen ist das Grossmünster, das Bundeshaus, die Ems-Chemie-Produktionsstätte und das Rathaus eines französischen Kaffs ,dessen Namen keine Zeitung richtig schreiben kann, dem Erdboden gleich gemacht. Piero Esteriore hat bereits die halbe AMAG-Garage gegen das Vieh gefahren und selbst Chris von Rohr will nicht mehr Dreck. U1TV wurde aufgrund der grossen Nachfrage nach Mike Shiva wieder ins analoge Kabelnetz genommen und macht Rekordumsätze und 3+ sucht in einer Casting-Show spontan den “Super-Helden”.

Während die frisch getesteten Alarmsirenen den Soundtrack liefern, versucht Baschi auf einem weissen Hengst allein gegen das “Ding” zu kämpfen, fällt jedoch aus dem Sattel auf den Kopf und hört ab da stimmen. Uriella erklärt ihn spontan zu ihrem Nachfolger, worauf Icordo nach Lichtenstein flüchtet und da als Erlöser angesehen wird. Doch wie endet dieser Krimi? Wer besiegt das Monster, das gerade am Matterhorn rumknabbert? Ich weiss es nicht. Die Schweiz hat keine Helden mehr.

Oder doch? Schreibt euer Ende in die Comments!

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5 Kommentare zu “Cloverfield – Swiss Edition”

  1. britta sagt:

    ich han zwar käs ändi… aber diä idee isch iah apartig gäil (=
    ich han ä egiwkäit bruchd zum läse, will i immer wider han müsse lache (=
    muuuntsch
    britta

  2. livia sagt:

    eifach genial!!!hut ab=)
    heldä häts sicher umä, aber will alli nuna überall monster gsehnd, märkts niemert;)
    grüessli
    livia

  3. beat sagt:

    Coole Idee :D
    Na ja, man könnte sich vielleicht in einem gutschweizerischen Kompromiss mit dem Monster einigen, doch lieber den Müllberg von Neapel zu fressen anstelle unseres unescogeschützten Welterbes?

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