Botellón – Trendsaufen
Botellon ist ja das Thema überhaupt gewesen. Also letzte Woche, der Trend ist schon fast wieder vorbei, bevor das eigentliche Zürcherbesäufnis stattgefunden hat. Kurz gesagt finde ich sowohl den das gehabe als auch die Aktion ziemlich schwachsinnig.
Zuerst aber kurz eine kleine politische Ausschweifung in Richtung Mauro Tuena. Gegenüber 20min (siehe hier) sagte der fast schon arisch anmutende Patriotenschweizer „Die Teilnehmer können Gas geben. Sie werden ja sowieso betreut.“. Aha, Herr Tuena. Mit der Gewährleistung der Betreuung fördert man also die Tat? Dann fördert die Polizei folglich also auch das Verbrechen, die Feuerwehr provoziert durch ihre Löscheinsätze weitere Brände und mit dem Ausbau des S-Bahn-Netzes bringt Leute dazu, mehr Auto zu fahren.
Wieder Zurück zum Saufen. Voraussichtlich wird das durchschnittliche Alter wohl knapp bei 16 liegen, zu viele werden ihre Grenzen nicht kennen und aufräumen wird garantiert keiner. Es wird also eine riesige Sauerei hinterlassen die dann wieder auf Kosten der Steuerzahler aufgeräumt werden kann – aber ja, man hat sich dafür ja vor n paar hundert unbekannt Leuten synchron die Seele aus dem Leib gekotzt und dadurch für ein paar Minuten Freundschaft geschlossen. Irgendwie dumpf.













28. August 2008 um 18:31 Uhr
Der erste Botellon hat bereits stattgefunden…