2012 – Swiss Edition

Bald geht die Welt unter. 2012. Flutsch und weg? Nein, nicht wenn Roland Emmerich seine Finger im Spiel hat. In seinem neuste Blockbuster lässt der Meister der gezielten Vernichtung die Welt fast untergehen. Die grossen Nationen schliessen sich jedoch zusammen, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. Aber Mal ehrlich: Erstens ist die Schweiz nicht gross und zweitens würden wir bei so etwas nicht so einfach mitmachen. Deshalb hier, exklusiv auf ahnungslos.ch: 2012 – Swiss Edition. Ein Artikel vom Macher der Megahits Cloverfield – Swiss Edition und Isch bin keine Vülkan.

2012- Mir sind gwarnt wordä

2012- Mir sind gwarnt wordä

Die riesige Welle würde uns von Süden her bedrohen – rein der Dramatik wegen. Wassermassen, welche die Alpen herunter gestürzt kommen, sind einfach cooler als irgendwelche Flüssigkeit aus dem Land der grossen Angela. Die hätte mit grosser Wehmut wohl bereits eine Mauer bauen lassen, um nicht nass zu werden. In der Schweiz selbst lanciert die SVP eine Anti-Weltuntergang-Initiative mit provokativen Plakaten. Die Linke wehrt sich und fühlt sich im Namen des ganzen Wassers, das doch nur existieren will, diskriminiert. In Frauenfeld stehen ein paar Jugendliche auf der Strasse und beschallen die Einwohner mit lauten Wellengeräuschen.

Währenddessen versucht der Bundesrat weiter, irgendwelche Geiseln von alten Frauen zurückzukriegen und entsendet Flugzeuge in bereits weggespülte Gebiete. Frau Calmy-Rey trägt passende ein meerblaues Kopftuch und versucht Didier davon abzubringen, eine H2O-Impfung für Risikogruppen entwickeln zu lassen. Ueli Maurer resigniert und erfüllt sich vor dem Ableben der Welt seinen Herzenswunsch. Er kauft sich eine Kuh und tauft diese “Christöffle”. Herr Blocher nutzt das allgemeine Durcheinander, schmuggelt sich in eine Uni und wird zum letzten Mal gesehen, als er versucht hat, vor den Besetzern zu dozieren.

Auch der Carli Hirschmann versucht sein Glück erneut und lädt alle Kandidatinnen der Miss Weltuntergang-Wahl in seine Privattoilette ein. Die Begeisterung schwindet, als er erfährt, dass es nur vier minderjährige Teilnehmerinnen hat. Als Notlösung sponsort das Bonzensöhnchen den U17-Weltmeistern inklusive ihren Klassenkameraden und Kameradinnen eine Feier im Saint Germain – Frischfleisch! Auch das SF spürt die Not der Stunde und strahlt ein Best-Of der grössten Schweizer Hits aus – der Erfolg in den Altersheimen ist riesig.

Als die Fluten aus dem Stade de Suisse ein Schwimmbad machen, merken die ersten Berner, dass etwas nicht stimmt. Die Pandemievorbereitungen zur Vogelgrippe werden eingestellt. In Zürich wird zu der Zeit die vorsorglich gebaute Panta Rhei 2 als Arche der Goldküste definiert. Da sie aber 13cm zu lang ist, wird das ganze Schiff zurück an die Werft geschickt. Diverse St. Galler versuchen, aus den übrig gebliebenen Olma-Bratwürsten ein Floss zu bauen.

Doch dann die Erlösung. Genf, grösstenteils zur Unterwasserstadt mutiert, gibt dem CERN eine erneute Freigabe. Durch die neuartige Lage des Teilchenbeschleunigers sei die Brösmeli-Gefährdung gebannt. Mit wildem Geblubbere wächst im Westen der Schweiz das erlösenste schwarze Loch, das die Menschheit wohl je gesehen hat. Innerhalb von Sekunden werden die Abermilliarden Liter Wasser im Raum-Zeit-Paradoxon nichtexistent. Zurück bleibt nur mehr Dreck. Chris von Rohr ist endlich glücklich.

Achtung, dieser Beitrag könnte als «Satire» bezeichnet werden und ist mit Intelligenz zu geniessen.


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13 Kommentare:

  1. Hahaha, sehr orginell… choenti wahrschinlich tatsaechlich so verlaufe… hehe.
    Panta Rhei 2 als ‘Arche der Goldkueste’ find ich super ;-)
    Am Endi muess mr glaubs no fiile… d’Rettig usem russische Teil vo de Schwiiz… naja…

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