Geständnis: Christoph B. hat “dSchnauze so voll”

Geständnis: Christoph B. hat “dSchnauze so voll”

Er war überall dabei: Auf dem Rütli, an der Albisgüetli-Tagung, sogar im Bundesrat. Christoph B. (Name dem Autoren bekannt) ist DER Szene-Insider schlechthin, wenn es um die SVP geht. Doch nun hat er genug.

Erkannt werden will er nicht, zu bekannt sei er. Auch will er nicht als “Aussteiger” bezeichnet werden, seinen Ideologien und Ideen bleibe er weiterhin treu. Kurz und einfach gesagt habe Christoph B. (73) “dSchanuze so voll”. Begonnen habe alles schon vor fünf Jahren. Nach seiner Abwahl aus dem Bundesrat im Jahr 2007 sei ihm der Arsch das erste Mal auf Grundeis gegangen. Wörtlich: “Mein Stuhl da im Bundesrat war echt bequem. Ich musste mein Hinterteil wochenlang mit Eis kühlen, um es von diesen Normalo-Stühlen zu kurieren”. Dies erkläre auch den bis jetzt geblieben Gesichtsausdruck.

Was danach kam, habe die Sache auch nicht gerade verbessert. Um bei der SVP cool zu sein, müsse man mit gewissen Personen mehr zu tun haben, als man eigentlich wolle. “Dieser Mörgeli zum Beispiel. Wer will freiwilig mit einem Typen abhängen, der ein Gesicht wie Bauchrednerpuppe hat?” Er habe viel über sich ergehen lassen in dieser Zeit, so auch Gespräche mit einem Gewissen “Mauro”. Dieser halte sich für Zürichs Ober-SVPler, “aber mal ehrlich, seine Ideen entsprechen dem Intellekt einer Schaufel”. Im Nachhinein wundere er sich selbst, dass er das so lange durchgehalten habe.

Letztendlich “de Gong gäh” hat dem 73-jährigen Zürcher aber die Social-Media-Eskapaden seiner Partei-Kameraden. Wie diese so denken, sei für ihn keine Neuigkeit gewesen. “Wenn diese wandelnden Bildungslücken ihre Aussagen aber auf Facebook oder Twitter öffentlich machen, ist das einfach nur furzdumm”. Alle diese “Souschällmiitiadinger” seien einfach gerade trendy, “eigetli alles chli Hipsterkacke”. Dass diese Vollpfosten da ihre Kneipenpolitik publik machen, sei sogar unter seinem Niveau. “Mit solchen Gspänli will ich nichts mehr zu tun haben, da macht das ganze Ausländer-raus-Spielchen echt keinen Spass mehr”.

Achtung, dieser Beitrag könnte als «Satire» bezeichnet werden und ist mit Intelligenz zu geniessen.


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